8. Mai 2011

Der Drehorgel-Mann

Zum Muttertag spielte heute im Altersheim gleich nebenan der Drehorgel-Mann. Das Übliche halt, vom Radetzky-Marsch über die Tulpen von Amsterdam bis zum Soldaten am Wolgastrand. Meine Frau hörte eine Weile zu und fragte dann leicht beunruhigt, ob mit demselben Repertoire gerechnet werden müsse, wenn wir dereinst im Altersheim sitzen werden. Ich bin überfragt. Weiss weder, ob sich die Beatles-Songs unserer Jugendzeit auf Drehorgeln abspielen lassen, noch wie das tönen würde. Mir wäre ohnehin lieber, die würden bis dahin die Altersheime mit einem flotten WLAN bestücken. Dann können wir twittern, bis uns die letzten Zähne ausfallen, und brauchen - selbst am Muttertag - keinen Drehorgel-Mann.

Kommentare:

  1. ...nein es darf nicht Drehorgel sein, schrecklich, lieber etwas Zeitgemässeres und dann "She's leaving home" von den Beatles und sich nochmals fühlen wie damals... und natürlich WLAN für alle! es sollten sowieso mehr Leute in unserem Alter bloggen und tweeten

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  2. Um uns mache ich mir noch keine Sorgen. Aber die nächste Generation? HipHop auf der Drehorgel möchte ich nicht mehr erleben. Aber ich gönnte es ihnen.

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