21. Dezember 2013

Folgen und Entfolgen

Ich folge auf Twitter nicht allen Leuten, die mir folgen. Aus dem ganz einfachen Grund, weil man sinnvollerweise nicht beliebig vielen Leuten folgen kann. Ich habe für mich die Grenze bei tausend gezogen und längst erreicht. Damit ich trotzdem auch neue Twitterer kennen lernen kann, muss ab und zu etwas Raum geschaffen werden. Da gibt es zum einen jene, die entweder mich masslos ärgern oder sich über mich masslos ärgern. Da schafft Blockieren Platz für einen Neuen. Die Entfolgung aus statistischen Gründen riskiert bei mir, wer mehr als sechs Monate keinen Tweet mehr absetzt. Und zu guter Letzt gibt es da noch dieses Unfollow-Gedöns. Das sind Dienste, die dem Twitterer regelmässig anzeigen, wie viele neue Follower dazu gekommen sind, und wie viele ihn entfolgt haben. Solche Informationen können durchaus von Interesse sein für den Betroffenen. Wer die Statistik aber an alle Follower gehen lässt und sie damit auch mir in die Timeline spült, schafft darin Platz für andere, weil ich ihn entfolge, sobald mir eine solche automatisierte Statistik-Meldung in die Augen sticht.

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