Für die Wirksamkeit einer Aktivität auf Twitter oder Google+ (und wohl auch auf dem von mir verlassenen Facebook) ist neben dem Inhalt der Zeitpunkt von entscheidender Bedeutung. Diesen Zeitpunkt zu bestimmen, ist allerdings viel schwieriger, als man denken könnte. Und das Gewicht des Inhalts wird überschätzt. Mein Tweet über die an Realitätsverlust nicht leidende Justiz etwa blieb vor zwei Jahren praktisch unbeachtet, obwohl er zu einem angeblich sehr günstigen Zeitpunkt abgesetzt wurde. Anderthalb Jahre später dann, mitten in der Sommerflaute, erzielte er 50+ Retweets.
Gedanken über Götter und Welten - Plaudern aus dem Alltag eines Bundesgerichtskorrespondenten
26. Februar 2012
19. Februar 2012
16. Februar 2012
15. Februar 2012
Metallkunde
@Frechgeist auf Twitter:
Stahl in weiblicher Form und Quecksilber in männlicher Form. Oder kürzer: Merkel und Sarkozy.
13. Februar 2012
Brotpreisbindung
@Frechgeist auf Twitter:
Mit einer Brotpreisbindung würde das tägliche Brot teurer und dafür am 6. Jänner der Dreikönigskuchen etwas billiger.#Buchpreisbindung
12. Februar 2012
Partnerbörsen
@ornithologin auf Twitter:
Braucht man eigentlich irgendeine psychotische Störung, um sich in Partnerbörsen einzuloggen oder reicht übermäßiger Alkoholkonsum?
Kulturbanause
Heute hat mich auf Twitter die @_phoeni Kulturbanause genannt. Völlig zu Recht, und ich nehme das auch gar nicht als Beleidigung. Der Grund war, dass ich die in der Nacht verstorbene Whitney Houston nicht kannte. Mit ihr erging es mir genau wie seinerzeit mit Elvis Presley, den ich bis zu seinem Tod als Individuum ebenfalls nicht wahrnahm. Bei seinem Tod hatte ausgerechnet ich Dienst als Nachtredaktor. Doch als die Agenturen über die damals noch mechanischen Ticker zu hyperventilieren begannen, merkte auch ich Tubel, dass da nicht irgend einer von uns gegangen war. Ich begann zu recherchieren, und bis Druckbeginn um ein Uhr in der Früh war der Weltstar auch in unserem Blatt würdig abgeführt, wie man das damals nannte. Am anderen Morgen wurde ich sogar vom Chefredaktor gelobt, der wusste, dass ich mit Sport und Kultur nicht viel am Hut habe, und daher Schlimmes befürchtet haben musste.
Ich habe schon als Schüler klar unterschieden zwischen dem, was mich interessiert, und dem was mich nicht interessiert. Für Sprachen, Geschichte, Politik, und Philosophie etwa entwickelte ich eine sehr breite Wahrnehmung. Geografie, Chemie, Kunst und Sport dagegen interessieren mich höchstens punktuell, und entsprechend selektiv ist meine Wahrnehmung in diesen Bereichen. Und bis heute sehe ich nicht ein, warum ich mein Hirn mit fremden Namen belasten soll nur weil deren Träger als prominent gilt.
PS: Auch die Textkorrektur von Chrome kennt übrigens weder Whitney noch Presley:
Ich habe schon als Schüler klar unterschieden zwischen dem, was mich interessiert, und dem was mich nicht interessiert. Für Sprachen, Geschichte, Politik, und Philosophie etwa entwickelte ich eine sehr breite Wahrnehmung. Geografie, Chemie, Kunst und Sport dagegen interessieren mich höchstens punktuell, und entsprechend selektiv ist meine Wahrnehmung in diesen Bereichen. Und bis heute sehe ich nicht ein, warum ich mein Hirn mit fremden Namen belasten soll nur weil deren Träger als prominent gilt.
PS: Auch die Textkorrektur von Chrome kennt übrigens weder Whitney noch Presley:
11. Februar 2012
Justiz und Gerechtigkeit
@Frechgeist auf Twitter:
Er glaubte an die Gerechtigkeit, bis die Justiz ihn einholte.
7. Februar 2012
Vom ernsthaften Twittern
Nur ein Drittel aller Tweets seien brauchbar, lautete der Titel eines Artikels über eine Untersuchung zum Wert der Kurznachrichten für die User. Mir schien massloss übertrieben, dass ein ganzes Drittel aller Tweets brauchbar sein sollen. Jedenfalls in meiner Timeline erweisen sich einzig ein paar Links auf News, die ich noch nicht kenne, sowie je nach Standort einzelne Wetterwarnungen oder Bahnverkehrsmeldungen als wirklich nützlich. Ihr prozentualer Anteil lässt sich an den Fingern einer Hand abzählen.
6. Februar 2012
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