29. August 2011

Googles Humor

Ich mag Google. Weil er mir viele nützliche Instrumente zur Verfügung stellt, aber auch, weil er immer wieder feinen Humor beweist. So heute, als ich mit einem Freund per Google-Mail kommunizierte, mindestens sechs Mal hin und fünf Mal her. Beim fünften Mal allerdings verklickte sich mein Freund, so dass der Text irgendwo auf der Strecke blieb. Ausgerechnet und einzig diese fünfte leere Mail qualifizierte Google als wichtig mit dem Hinweis: «Diese Nachricht ist vor allem aufgrund der an der Konversation beteiligten Personen wichtig.» Leuchtet ein, der Inhalt kann es ja nicht sein... 


28. August 2011

Bischöfe im Wahlkampf

Man kann sich seine Feinde in der Regel nicht aussuchen. Doch wenn das möglich wäre, würde sich die Schweizerische Volkspartei (SVP) vermutlich genau die politischen Gegner wählen, die sie hat. Denn wer solche Feinde hat, braucht keine Freunde.

24. August 2011

Schwarz oder Schlips?

Am Münchner Landgericht ist in diesen heissen Tagen laut einer Agenturmeldung ein Anwalt als Verteidiger zurückgewiesen worden, weil er keine Krawatte trug. Die Krawatte sei «Teil der Amtstracht», meinte der vorsitzende Richter, und das Tragen derselben «eine Frage des Respekts vor dem Gericht».

7. August 2011

Vernachlässigt

Ich muss und ich will mich nicht dafür entschuldigen, dass ich in letzter Zeit weniger Kalenderblätter verfasste als auch schon. Eine Erklärung dafür gibt es allerdings schon, und die lautet ganz einfach: Habe mich etwas übernommen in letzter Zeit, und dazu kamen ein paar medizinische Bobos.

4. August 2011

Schrauben mit Köpfchen

Mit meinen zwei linken Händen verirre ich mich eher selten in einen Baumarkt. Und Schrauben würde ich selber nie kaufen, solange nicht auch gleich die passenden Löcher dazu geliefert werden. Meine Frau ist da bescheidener. Sie erstand Schauben, und in Ermangelung der dazu passenden Löcher einen Bohrer.

Ramsch für Touristen

Alle kennen sie, die an Touristen verkauften T-Shirts mit aufgedruckten Luzerner Wassertürmen, Walliser Matterhörnern oder Basler Münstern. Man bemitleidet oder belächelt die dummen Käufer solchen Ramsches und geht stillschweigend davon aus, dass die Qualität des Gewebes nicht edler ist als der dem Sujet zugrunde liegende Geschmack.