30. Juni 2011

Frauenfeindlich?

Ich habe nicht nur eine böse Zunge. Ich kann sie auch nur schlecht im Zaun halten. Und da sich bekanntlich neckt, was sich liebt, sind gelegentlich Frauen das Opfer meiner Sprüche.

27. Juni 2011

Frauenfussball

Dass ich von Fussball nicht mehr verstehe als eine Jungfrau vom Sex, ist bereits einmal auf einem Kalenderblatt festgehalten worden. Immerhin weiss ich seit einigen Tagen, dass Fussball offensichtlich nur von Männern gespielt wird.

26. Juni 2011

Googles Grenzen

Im letzten Kalenderblatt war von der Nützlichkeit des Smartphones auf Reisen die Rede gewesen und auch davon, dass diese Nützlichkeit im Eimer ist, wenn es keinen tauglichen Internetzugang gibt. Zu den nützlichen Anwendungen gehört namentlich Google maps, dessen Brauchbarkeit allerdings nicht nur vom Netzzugang abhängt, sondern mit der Qualität der Google zur Verfügung stehenden Informationen steht und fällt.

23. Juni 2011

Reisen ohne Netz

Neue technologische Errungenschaften - namentlich Smartphone und Tablet - verändern auch das Reisen nachhaltig. Wir schleppen weniger Papier mit in unserem Gepäck, dafür mehr Kabel und Ladegeräte (vgl. Le papier, c'est lourd). So können wir uns jederzeit aktuelle Informationen beschaffen über alles, was wir angetroffen haben oder erst noch suchen.

20. Juni 2011

Swype ist geil


Wer Android verwendet, weiss wohl, was Swype ist. Für andere der kurze Hinweis, dass das eine Methode ist, um auf dem Touchscreen von Smartphone oder Tablet effizient Text einzugeben. Auf der Bildschirmtastatur werden die für ein Wort benötigten Buchstaben nicht nacheinander angetupft. Vielmehr zieht man mit dem Finger, der dabei auf dem Bildschirm bleibt, von einem Buchstaben zum nächsten. Dass man dabei auch etliche Buchstaben berührt, die nicht zum Wort gehören, tut wenig zur Sache. Swype erkennt meist sofort, was geschrieben werden soll. Andernfalls bietet es eine Auswahl an. Nur ganz selten schreibt es eigenmächtig einen totalen, aber oft lustigen Unsinn.

Wer gerne mit den jeweilen neuesten technischen Errungenschaften spielt, riskiert allerdings, dass Swype dem aktuellen Stand von Gerät oder Betriebssystem noch nicht angepasst ist. So erging es mir mit dem Nexus S, auf dem ich zwei Wochen lang tupfte statt swypte. Und jüngst wieder mit Motorolas Xoom, das ich vor einer Woche abholen konnte. Ich hatte mich auf eine mehrwöchige Wartezeit eingestellt. Doch gestern Abend spürte ich etwas im Urin, startete den Swype-Installer, und siehe da, das ersehnte Wunderwerk war abrufbereit.

Erst heute Morgen erhielt ich eine eMail, laut der die Entwickler «very excited» seien, mir die Fertigstellung von Swype für Android 3.0 mitzuteilen. Ich war ebenso excited und entschloss mich kurzerhand, den Xoom nach Venedig mitnehmen, um ab und an zu bloggen. Was ich jetzt bereits ein erstes Mal getan habe. Trotz rasend rüttelndem Zug mit einer Effizienz, die mit Tupfen auch nicht annähernd zu erzielen gewesen ware.

13. Juni 2011

Auf echtem Papier

Das Bundesverwaltungsgericht lädt zu einer Medienkonferenz über seine Tätigkeit im ersten Halbjahr 2011 ein. Doch obwohl sie dort über eine ganz neue Informatikplattform verfügen und jetzt durchaus auch eMails versenden könnten, erging die Einladung auf richtigem Papier.

10. Juni 2011

Gedanken zum Freitag

Dass ein alter Mann müde ist, nachdem er eine ganze Welt erschaffen hat, liegt auf der Hand. Dass Gott nach sechs Tagen harten Bastelns ausruhen wollte, verstehe ich daher durchaus.

9. Juni 2011

Wankelbank

Die akkreditierten Journalisten am Schweizerischen Bundesgericht sind mehr als gut gehalten. Ich kenne die Situation an kantonalen Gerichten und weiss daher wovon ich spreche.

6. Juni 2011

Alter Geldsack

Im Kalenderblatt vom 9. März 2011 hatte ich darüber berichtet, wie meiner Frau in Barcelona das Portemonnaie gestohlen wurde. Und wie es relativ einfach war, Kreditkarten, Identitätskarte sowie das Generalabonnement für den Zug neu zu beschaffen. Wertvollster Teil der Diebesbeute war indes offensichtlich das Portemonnaie selbst.

1. Juni 2011

Letzte Schritte

Wir wollten wie jedes Jahr die Brücke machen über Auffahrt, für ein paar Tage irgendwohin fahren und ausspannen. Doch dieses Mal wird nichts daraus, denn am nächsten Dienstag wird eine gute Freundin meiner Frau sterben.