«Typisch Welsch!» ist eine Qualifizierung, die ich eigentlich nicht mag. Dann jedenfalls nicht, wenn damit ausgedrückt werden soll, dass sämtliche Westschweizer eine bestimmte Eigenschaft haben. Denn bei allen Unterschieden lassen sich Bevölkerungsgruppen nie restlos in Schubladen sortieren. Dass
28. April 2011
27. April 2011
Vom Bretterl zum Brett
Im Oktober habe ich hier kurz über das Bretterl von Samsung berichtet, den Galaxy Pad mit 7-Zoll-Bildschirm. Viel Erfahrungen habe ich damit nicht sammeln können, denn das Gerät war seither
26. April 2011
Danke SBB
Hurra und Halleluja! Anderthalb Monate nach Erscheinen der Android-Applikation SBB-Mobile ist der Bug behoben, der es unter Android 2.3 verunmöglicht hatte, das zur ausgewählten Verbindung
25. April 2011
Keine Sterntaler
Manche mögen mich nicht so sehr auf Twitter, weil ich keine Sterne verteile und am Freitag keine Follower weiterempfehle. Es liegt mir daran, hier einmal darauf hinzuweisen, dass das weder mit Sympathie noch mit Antipathie zu tun hat. Die sternförmigen
24. April 2011
Bügeln mit dem Telefon
Müsste einmal einen Tiefenpsychologen fragen, worauf das zurückzuführen ist. Ich kenne die Ursache nicht, nur das Phänomen. Dass nämlich irgendwo in meinem Unterbewussten sich zwei Begriffe überlagern, die kaum etwas miteinander zu tun haben. Mir geht es so mit Bügeleisen und Telefon. Passe ich nicht
21. April 2011
Oster-Rallye
Vor Ostern und vor Weihnacht setzt die Justiz gerne zu einer Art Schluss-Rallye an. Aus irgendeinem, tiefenpsychologisch noch nicht bis ins Detail ausgeloteten Grund müssen vor diesen Stichtagen noch möglichst viele Dossiers erledigt und die dazu
19. April 2011
Im Röstigraben
Eigentlich macht ja der Fluss Saane die Grenze zwischen Deutsch und Welsch bei Fribourg. Oder die Sarine, wie das Gewässer am westlichen Ufer in französischer Sprache heisst. Doch meist spricht man vom Röstigraben, wenn es um die
Leere Batterien
Ob ich mal was Neues schreiben könne, es seien doch schon fünf Tage her seit dem letzten Eintrag, fragt «Anonym» in einem Kommentar zum Kalenderblatt vom 14. April 2011. Abgesehen davon, dass es nicht fünf Tage waren, sondern deren vier und gute acht Stunden, hat er ja Recht, der «Anonym». Und zudem freut es
14. April 2011
Top oder Maulwurf?
Im Strafprozess gegen den Bankier Oskar Holenweger vor Bundesstrafgericht hielt gestern und heute der Staatsanwalt des Bundes sein rund achtstündiges Plädoyer. Dabei geht es in einem Punkt darum, ob der Angeklagte wusste, dass es sich bei dem von einem verdeckten Ermittler übergebenen Geld um Drogengeld handelte. Das behauptet der verdeckte Ermittler,
13. April 2011
Verboten und verweigert
In den meisten Strafprozessen, die ich bisher verfolgte, wurde die Befragung von Zeugen und Angeklagten zur Hauptsache vom Verteidiger und vom Staatsanwalt bestritten. Das Gericht konzentrierte sich auf die Leitung des Verfahrens und begnügte sich mit wenigen ergänzenden Frage. Im Prozess gegen den Bankier Oskar Holenweger vor dem Bundesstrafgericht in
12. April 2011
Der Überschreiber
Die Protokollierung bereitet etwas Mühe im Prozess gegen den Bankier Oskar Holenweger vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona. Aus technischen Gründen, aber auch sonst. Immer wieder muss der Vorsitzende dem Gerichtsschreiber den Text diktieren. Im Bemühen, einen allzu herrischen Imperativ zu vermeiden, verwendet er ab und zu die Frageform, was besonders lustig tönt, wenn das Objekt mit etwas Verzögerung genannt wird: «Herr Gerichtsschreiber, können Sie schreiben ...?» Noch größere Heiterkeit erntete der Hinweis: «So wird das nichts, Herr Gerichtsschreiber, Sie sind im Überschreib-Modus!»
10. April 2011
Brisante Affäre
Morgen beginnt in Bellinzona einer der merkwürdigsten Strafprozesse der Schweizer Rechtsgeschichte. Angeklagt ist ein Privatbankier, gegen den ursprünglich wegen Drogengeld-Wäscherei ermittelt wurde. Aufgrund von Anschuldigungen eines lateinamerikanischen Drogenbarons namens Ramos, der von den
9. April 2011
Strom aus der Hosentasche
Im Kalenderblatt vom 30. März habe ich eine geniale Möglichkeit aufgezeigt, das Handy im Zug mit Strom aufzuladen, doch stiess diese Methode bei den SBB nicht nur auf Zustimmung. Habe mich deshalb ernsteren Optionen zugewendet und dabei den USB TurboCharger 3400 entdeckt. Das Ding ist nicht grösser als ein
8. April 2011
IT-phobe Justiz
Im Zusammenhang mit dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts zu Googles Street View habe ich in einem Kalenderblatt festgehalten, das Urteil trage die Handschrift derer, die das Internet mehr fürchten als kennen (Unbelastet...). Ob es sich dabei geradezu um Daus handelt (dümmste anzunehmende user), wie ein Kommentator meint, bleibe dahingestellt.
6. April 2011
I was @ weissnichtwo
Vor einem Jahr fand ich es durchaus lustig, mich an allen möglichen und unmöglichen Orten bei Foursquare einzuchecken. Der Streit um die Mayorship der verschiedenen Lokalitäten langweilte mich allerdings schon früh, und die eigenen Twittermitteilungen «I am @ weissnichtwo» unterband ich sehr rasch, weil mich die der anderen
4. April 2011
Unbelastet...
Das Urteil des Schweizer Bundesverwaltungsgerichts zu Street View darf nicht überraschen. Es trägt die Handschrift derer, die das Internet viel mehr fürchten als kennen. Wie unbelastet von gesundem Menschenverstand das Urteil begründet wurde, sei an einem kleinen, aber nicht unbedeutenden Detail aufgezeigt.
Aushebelnde Justiz
Auf die Frage, ob die Justiz in den vergangenen Jahren ihre Macht ausgebaut habe, gab Bundesrichter Hansjörg Seiler in einem Interview mit der Berner Zeitung eine bemerkenswert offene Antwort:
3. April 2011
Ausländer und Atom
Für die Roten und die Grünen war die Reaktion auf die Nuklearkatastrophe in Japan einfach. Sie hatten ja schon immer gesagt, dass das Zeug des Teufels ist und abgeschaltet gehört. Wann und wie und zu welchem Preis für Konsumenten und Steuerzahler blieb dabei offen. Die Parteien der Mitte taten sich schwerer mit dem Problem Fukushima und fielen vor allem durch unkoordinierte Bocksprünge auf.
Die SVP liess sich Zeit, startet jetzt aber mit der Erkenntnis in den
Die SVP liess sich Zeit, startet jetzt aber mit der Erkenntnis in den
2. April 2011
Apfelige SBB?
Vor knapp einem Monat präsentierte die SBB ihre Android-Applikation, mit der man für seine Reise die Verbindungen abrufen und das erforderliche Ticket direkt aufs SmartPhone laden kann. Geradezu benutzerfreundlich wäre es, wenn der Kunde zur einmal
Abonnieren
Posts (Atom)